Praxis Dipl.-Theol. Ferdinand M. W. Krieg

Life-Coaching. Psychologische Beratung. Paartherapie.

Philosophische Beratung

Philosophisch-theologische Praxis

Als Philosoph und Theologe weiß ich: Liebe zur Weisheit, Philosophie, versteht sich als Partnerschaft im Denken und Beratung für das Leben. In meiner Praxis will ich mit Ihnen auch philosophieren. Ihr Leben, Ihr berufliches Fortkommen, Ihre Prinzipien und Ihre Wünsche sollen Inhalt und Gegenstand unserer gemeinsamen Reflexion sein.

Sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen engagieren Philosophen oder Theologen für Seminare oder lassen sich in ihren Praxen beraten. Selbst Kliniken wissen mittlerweile das Know-How der Weisheitsliebenden und Gottesdenker zu würdigen:  Die Fähigkeit zu analytisch-praktischem Denken. Daher ist auch ein eindeutiger Trend festzustellen:

Immer mehr Philosophen und Theologen verbleiben nicht in ihren universitären Elfenbeintürmen, sondern verstehen sich als Ideengeber mitten im realen Leben. Genügend Reflexionsbedarf ist vorhanden.

Mittlerweile hat sich deshalb auch ein Dachverband etabliert. Die  Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis (IGPP) ist ein Zusammenschluss vieler Philosoph/innen, die ihre Kenntnisse vorwiegend im beratenden Bereich anbieten.

Philosophische Texte, aber auch religiöse Bilder und Motive, heilige Schriften und Symbole können uns in besonderer Weise im Innersten berühren. Wenn sie nicht nur als Ge- und Verbote angesehen werden, stiften sie Sinn, bieten Orientierung und geben Halt. Sie übermitteln uns die Botschaft, jedwede Angst überwinden zu können und wollen so zu einem befreiten Menschsein verhelfen. Der Umgang mit wichtigen Texten, Erzählungen und Metaphern, berührenden Motiven und Geschichten aus Philosophie und Religion, kann also ein wichtiger Baustein für meine Arbeit sein. Natürlich nur, wenn Sie dies wünschen.

Dabei geht es mir nicht um simple Esoterik, sondern um eine rational und emotional verantwortete Verständnishilfe. Das bedeutet auch ganz konkret methodische Schritte aus der Philosophie aufzugreifen und im Heute anzuwenden.

Ein Beispiel: Warum sich nicht unter dem Motto “Cogito ergo sum!” (Ich denke, also bin ich!) durch den französischen Philosophen René Descartes (1596-1650) coachen lassen und durch ihn Klarheit und Selbstbewusstsein für das eigene Leben erlangen? Das Wissen und Vorgehen vieler Philosophen und Denker sollte viel mehr konkrete Anwendung finden.

Dabei können wir gerne die Methode Descartes anwenden:

  1. Skepsis: Nichts für wahr halten, was nicht so klar und deutlich erkannt ist, dass es nicht in Zweifel gezogen werden kann.
  2. Analyse: Schwierige Probleme in Teilschritten erledigen.
  3. Konstruktion: Vom Einfachen zum Schwierigen fortschreiten.
  4. Rekursion: Stets prüfen, ob bei der Untersuchung Vollständigkeit erreicht ist.

“Konkrete Taten und Leistungen haben sich aufgrund der Unbeständigkeit der Finanzmärkte in etwas derart Rätselhaftes und Anfälliges verwandelt, dass Gemütszustände auf einmal die entscheidenden Variablen bilden: Wenn jemand – selbst auß tausenden Kilometern Entfernung – bloß mithilfe der geistigen Energie seiner “Zukunftserwartungen” den Preis einer Ware verändern kann, wieso sollten wir dann unsere eigenen Möglichkeiten und Chancen nicht auch verbessern können, ganz einfach, in dem wir mit aller Kraft an sie glauben?”

- José Luis Pardo (spanischer Philosoph und Autor), El Pais 22.10.2011, zit. nach: Philosophie Magazin, 01/2012. -

Weiterführende Links:

René Descartes als Coach und Lebenstrainer

BLOG zum Thema Philosophie und Religion

Gerd B. Achenbach: Kurzgefaßte Beantwortung der Frage: Was ist Philosophische Praxis?

Odo Marquard: “Praxis, Philosophische” Artikel aus dem “Historischen Wörterbuch der Philosophie

Eckart Ruschmann: PHILOSOPHIE UND BERATUNG

Philosophische Praxis (Wikipedia)

“Fast alles, was Du tust, ist letzten Endes unwichtig.
Aber es ist sehr wichtig, dass Du es tust.”

-Mahatma Gandhi -